Vergleich
Vereinsheld oder ClubDesk? Ein sachlicher Vergleich
ClubDesk und Vereinsheld richten sich beide an Vereine, setzen dabei aber unterschiedliche Schwerpunkte.
Welches Produkt besser passt, hängt vom Verein ab: von der Größe, davon wie viel mobil erledigt wird, und davon, welche Bereiche wirklich gebraucht werden.
Dieser Vergleich nennt für jede Aussage über ClubDesk die Quelle und das Datum, an dem sie dort nachgelesen wurde.
Vereinsheld und ClubDesk im Überblick
| Kategorie | Vereinsheld | ClubDesk |
|---|---|---|
| Funktionen | Mitglieder, Beiträge, Finanzen, Termine mit Rückmeldung, Chat und Mitteilungen, Abstimmungen, Dokumente und Vereinscloud, Online-Mitgliedsanträge, Spendenquittungen, Newsletter, Rollen und Rechte – als einzelne Module zu- und abschaltbar. | Mitglieder- und Kontaktverwaltung, Rechnungen und Buchhaltung, Spendenverwaltung mit Spendenbescheinigungen, Vereinskalender, Dokumentenarchiv, E-Mail-Versand über eigene Vereinsadressen und ein Baukasten für die Vereinswebsite. Dazu SEPA-Lastschriften, Serientermine und Kontoauszugsimport (camt.053, CSV).Quelle: clubdesk.de · abgerufen am 25.08.2026 |
| Preise | Free-Tarif dauerhaft kostenlos für bis zu 5 Mitglieder. Bezahltarife nach Vereinsgröße ab 4,99 € im Monat oder 47,99 € im Jahr. | Fünf Versionen nach Mitgliederzahl: Free (50 Mitglieder) kostenlos, S (100) 10 € im Monat bzw. 120 € im Jahr, M (250) 16 € bzw. 192 €, L (500) 28 € bzw. 336 €, XL (1.000) 33 € bzw. 396 €. Preise inklusive Mehrwertsteuer, Abrechnung jährlich.Quelle: clubdesk.de · abgerufen am 25.08.2026 |
| Plattformen (Web, iOS, Android) | Web-Version sowie native Apps für iOS und Android. | Webanwendung ohne Installation. Native Apps für iOS oder Android weist der Anbieter nicht aus. Laut Support-Artikel lässt sich der Vereinskalender über „Zum Startbildschirm hinzufügen" als App auf Android und iOS nutzen, inklusive Push-Meldungen.Quelle: support.clubdesk.com · abgerufen am 25.08.2026 |
| Kostenloser Einstieg | Ja. Dauerhaft kostenloser Tarif mit begrenzten Kontingenten, keine Testphase mit Ablaufdatum. | Ja, dauerhaft kostenlos für bis zu 50 Mitglieder mit 100 MB Speicher. Alle Module enthalten, der Umfang aber begrenzt: unter anderem 100 Buchungen im Jahr, eine Rechnung pro Kontakt und Jahr, höchstens vier Webseiten und keine eigene Domain. Daneben eine 30-tägige Testphase mit vollem Umfang.Quelle: clubdesk.de · abgerufen am 25.08.2026 |
| Serverstandort | Cloud-Infrastruktur von Microsoft Azure in der EU. Details zu Verarbeitungsorten und weiteren Dienstleistern stehen in der Datenschutzerklärung. | Schweiz. Die Datenschutzerklärung (Stand April 2026) nennt Server in der Schweiz beim Rechenzentrumsbetreiber Nine Internet Solutions AG in Zürich; Anbieter ist die reeweb ag in Basel. Für einzelne Zwecke nennt sie zusätzlich eine Verarbeitung in der EU und in Drittländern, darunter die USA.Quelle: clubdesk.de · abgerufen am 25.08.2026 |
| Zielgruppe | Kleine und mittlere ehrenamtliche Vereine, die ihre Verwaltung ohne eigene IT-Abteilung digitalisieren wollen. | Nach eigenen Angaben ehrenamtlich geführte Vereine jeder Größe – genannt werden Lesezirkel, Chöre, Theatergruppen, Gartenvereine, Fanclubs und Sportvereine mit mehreren Tausend Mitgliedern. Die Tarife unterscheiden sehr kleine bis sehr große Vereine.Quelle: clubdesk.de · abgerufen am 25.08.2026 |
Angaben zu ClubDesk geben wieder, was zum genannten Abrufdatum öffentlich einsehbar war. Produkte ändern sich – bitte prüft im Zweifel beim Anbieter selbst.
Wann ClubDesk besser passen kann
- Wenn der Verein auch seine Website darüber betreiben will: ClubDesk enthält in allen Tarifen einen Website-Baukasten, ab Tarif M mit eigener Domain und mehreren Websites.
- Wenn Vereins-E-Mail-Adressen gebraucht werden: ClubDesk betreibt einen eigenen Mailserver, in den Bezahltarifen mit eigener Domain und automatischen Verteilerlisten.
- Wenn Spenden über PayPal, RaiseNow oder Crowdfunding-Plattformen eingehen: ClubDesk importiert diese Zahlungen und stellt Spendenbescheinigungen mit digitaler Unterschrift aus.
- Wenn ein Verein mit deutlich mehr als 500 Mitgliedern verwaltet werden soll: Der größte Tarif ist auf 1.000 Mitglieder ausgelegt.
Wann Vereinsheld besser passen kann
- Wenn der Verein vor allem mobil arbeitet: Vereinsheld hat native Apps für iOS und Android, nicht nur eine mobile Ansicht.
- Wenn zunächst kostenlos gestartet werden soll: Der Free-Tarif läuft nicht ab.
- Wenn nur einzelne Bereiche gebraucht werden: Module lassen sich einzeln abschalten, damit die Oberfläche übersichtlich bleibt.
Häufige Fragen
Können wir von ClubDesk zu Vereinsheld wechseln?
Mitgliederdaten lassen sich importieren. Wie aufwendig ein Wechsel ist, hängt davon ab, welche Daten ihr mitnehmen wollt. Am einfachsten ist es, zuerst mit einem Demo-Verein auszuprobieren, ob die Struktur zu eurem Verein passt.
Was kostet Vereinsheld im Vergleich?
Vereinsheld hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif für bis zu 5 Mitglieder und darüber Tarife nach Vereinsgröße. Die aktuellen Beträge stehen auf der Preisseite.
Brauchen wir für Vereinsheld technisches Vorwissen?
Nein. Vereinsheld ist für ehrenamtliche Vorstände gebaut, die nebenbei arbeiten. Es gibt keine Installation und keinen eigenen Server.
Wie testen wir beide Produkte sinnvoll?
Legt in beiden Produkten einen Testbestand an und geht damit einen echten Ablauf durch, zum Beispiel eine Terminabfrage oder einen Beitragslauf. Erst dabei zeigt sich, was im Alltag wirklich trägt.
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